UMTS Spanien ändert den Zeitplan

Auf der iberischen Halbinsel rudert die Regierung in Sachen Mobilfunk-Technik zurück.

Madrid - In Spanien wird einer Ankündigung der Regierung zufolge der kommerzielle Start der UMTS-Mobilfunktechnologie auf den Juni kommenden Jahres verschoben und nicht mehr wie bislang verlautbart im August dieses Jahres starten. Als Grund für die Verschiebung nannte das spanische Technologieministerium am Mittwoch in Madrid, dass die Ausrüstung noch nicht marktreif sei. Analysten sagten, Spanien habe bislang einen "unrealistisch" frühen UMTS-Marktstart versprochen.

Auch die geplante Vergabe weiterer GSM-Mobilfunklizenzen zur Ankurbelung des Wettbewerbs auf dem spanischen Markt werde erst stattfinden, wenn UMTS-Dienste Realität seien, teilte das Ministerium weiter mit. Der neu auf den spanischen Markt strebende Anbieter Xfera mit seinem Anteilseigner Vivendi Universal, der im vergangenen Jahr eine UMTS-Lizenz erhalten hat, soll nach Ministeriumsangaben die Erlaubnis bekommen, seine Mobilfunk-Datendienste über die drei aktiven GSM-Netze anzubieten.

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