General Motors Zunehmend miteinander verflochten

Außer bei Luxuswagen will der Konzern auch bei Kleinwagen enger mit Fiat kooperieren.

Frankfurt am Main - Die Autokonzerne Fiat und General Motors (GM) erwägen eine Zusammenarbeit im Kleinwagengeschäft. Geplant sei eine gemeinsame Plattform für die Modelle Opel Corsa und Fiat Punto, schreibt die "Börsen-Zeitung" am Mittwoch unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Bislang habe sich die Kooperation auf den Teileeinkauf und den Austausch von Antriebskomponenten beschränkt. Der neue Opel-Chef Carl Peter Forster hatte jüngst betont, das Potenzial für Zusammenarbeit sei längst nicht ausgelotet. Hintergrund der Allianz: GM hält derzeit 20 Prozent an Fiat, die Turiner halten im Gegenzug 6 Prozent an GM.

Erst vor wenigen Tagen berichtete das "Handelsblatt", dass die Fiat-Marken Alfa Romeo und Lancia sowie die schwedische General-Motors-Tochter Saab künftig bei der Entwicklung von Oberklasse-Fahrzeugen technisch kooperieren.

Beim Verkauf und Service bleibe es aber bei einer klaren Trennung der Marken, hieß es. Die deutsche GM-Tochter Opel sei in diese gemeinschaftliche Entwicklung von Oberklasse-Modellen nicht einbezogen.

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