DaimlerChrysler Verhalten optimistisch

Trotz eines schrumpfenden Gesamtmarkts verzeichnen die Stuttgarter nach eigenen Angaben Zuwächse.

Leipzig - "Vor dem Hintergrund des nicht einfachen Umfelds schlagen wir uns gut", sagte der Vertriebschef von DaimlerChrysler Deutschland, Eckhard Panka, am Freitag auf der Leipziger Automesse Auto Mobil International. Im ersten Quartal 2001 sank der Autoabsatz in Deutschland im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 834.000 Neuwagen.

Im März habe das Unternehmen mehr Autos der Marke Mercedes-Benz als in den Vergleichsmonaten der Vorjahre verkauft. Der Marktanteil sei in Deutschland um 0,7 Prozentpunkte auf 11,3 Prozent gestiegen, sagte Panka. Der Kleinwagen Smart sei in Deutschland und nach Markteinführungen in Japan, Großbritannien und Griechenland ebenfalls gut verkauft worden. Die Smart-Verkaufszahlen erhöhten sich in Deutschland im dritten Jahr nach dem Marktauftritt im ersten Quartal nochmals im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Chrysler muss noch zulegen

Für den Absatz der Marken Chrysler und Jeep sprach Panka dagegen von einem verhaltenen Jahresbeginn. Er sei jedoch zuversichtlich, den Verkauf wie geplant auf rund 26.000 Autos in diesem Jahr steigern zu können.

Der Absatz von Transportern und Lastwagen der Marke Mercedes-Benz habe sich in den ersten drei Monaten 2001 im Jahresvergleich deutlich erhöht, so Panka. Auch der Marktanteil bei den Nutzfahrzeugen sei leicht gesteigert worden. Dagegen sei der Gesamtmarkt von Transportern und Lastwagen weiter geschrumpft.

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