EADS "Barrieren und Kulturschocks"

Nationale Interessen bereiten dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern Start-Schwierigkeiten.

Hamburg - Bei der Umsetzung der Fusion der Konzerne Aerospatiale Matra (Frankreich), Dasa (Deutschland) und Casa (Spanien) zu Europas größtem Luftfahrtkonzern gibt es Verzögerungen. Das schreibt die "Financial Times Deutschland" in ihrer Freitagsausgabe. Ein Beispiel sei der Airbus: Der Zivilflugzeugbereich sollte schon im Januar ein eigenständiger Konzern sein.

Auch die für das erste Quartal angekündigte neue 50-zu-50-Kampfflugzeug-Dachgesellschaft EMAC mit dem italienischen Finmeccanica-Alenia-Konzern habe sich verzögert. Der Grund: Bewertungsdetails seien zu klären. An anderer Stelle fehlen staatliche Zustimmungen.

"Es gibt Barrieren und Kulturschocks und manche Politiker haben jetzt Angst um ihre nationalen Steuergelder. Es gibt aber keine Alternative", sagt ein EADS-Manager. Hürden würden durch unterschiedliche gesetzliche Regelungen bereitet.

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