Deutsche Telekom Teuer ist nicht gleich gut

Das Glasfasernetz in den neuen Bundesländern ist für die neuen Dienste untauglich.

Düsseldorf - Für die Deutsche Telekom ist nach Informationen der "Wirtschaftswoche" das für mehr als 50 Milliarden Mark verlegte Glasfasernetz in Ostdeutschland bereits ein Sanierungsfall.

Derzeit könnten rund 800.000 direkt an das Glasfasernetz angeschlossene Haushalte die Hochgeschwindigkeitsanschlüsse der Telekom (T-DSL) nicht nutzen, schreibt das Wirtschaftsmagazin in einer Vorabmeldung der Donnerstagausgabe.

Laut "Wirtschaftswoche" suche die Telekom jetzt nach einer neuen technischen Lösung, die wirtschaftlich vertretbar sei. Experten gingen davon aus, dass Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe erforderlich seien, damit diese Kunden spätestens im kommenden Jahr die T-DSL-Angebote bekommen könnten.

Im Prospekt zum Börsengang 1996 habe die Telekom das Glasfasernetz noch als "eines der technisch höchstentwickelten Netze der Welt" angepriesen, das in der Lage sei, "neue Dienste kurzfristig und effizient einzuführen".

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