KarstadtQuelle Begrenztes Einkaufsparadies

Der Essener Konzern will die Klein-Kaufhäuser retten. Vier Filialen werden trotzdem dicht gemacht.

Düsseldorf - KarstadtQuelle will seine rund 50 kleineren Warenhäuser angeblich neu ausrichten. Wie die "Wirtschaftswoche" am Mittwoch vorab berichtete, sollen die 2000 bis 7000 Quadratmeter großen Filialen auf ein so genanntes Nahversorgungskonzept umgestellt werden. Dieses wolle der Vorstand im April präsentieren. Danach sollen die in Kleinstädten oder Vororten angesiedelten Warenhäuser mit lokalen Modegeschäften und Drogeriemärkten konkurrieren, statt sich wie bisher am Angebot der Großstadthäuser zu orientieren.

Je nach Wettbewerbssituation sollen in den einzelnen Häusern Angebotsschwerpunkte gesetzt werden, etwa Mode, Unterhaltungselektronik oder Sport, heißt es weiter in der Vorabmeldung. Konzernchef Wolfgang Urban wolle mit dieser Strategie massenhafte Schließungen kleiner Standorte verhindern. Mindestens vier Häuser stehen dem Bericht zufolge dennoch vor dem Aus. Die Filialen in Hamburg-Altona, Salzgitter, Kiel-Wik und Düsseldorf-Garath würden aufgegeben, sobald die Mietverträge ausgelaufen sind.

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