Disney Immer mehr müssen gehen

Weiterer Stellenabbau bei Mickey Mouse und Co. Mehrere Tausend Arbeitsplätze sind gefährdet.

Washington - Insgesamt will der US-Konzern 4000 Stellen streichen. Damit reagiere das Unternehmen auf die weltweite Wirtschaftsflaute, erklärte Vorstandschef Michael Eisner am späten Dienstag (MESZ) in einer Mitteilung an die Beschäftigten. Daher habe das Unternehmen diese "schwierige, aber notwendige Entscheidung" getroffen.

Von den Entlassungen seien alle Sparten des Vergnügungskonzerns und der Hauptsitz betroffen. Das Unternehmen versuche, Mitarbeiter mit Anreizen zu einem freiwilligen Ausstieg aus dem Unternehmen zu bewegen. Dem Disney-Konzern gehört unter anderem der US-Fernsehsender ABC.

Bereits vor einem Monat hatte der Konzern angekündigt, in seiner Internet-Sparte 135 Mitarbeiter zu entlassen. Die Streichungen seien notwendig, um das Internet-Geschäft effizienter und profitabler zu machen, hieß es. Im Januar hatte Disney bereits die Schließung seines Internet-Portals Go.com und die Streichung von 400 Stellen angekündigt.

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