RWE Neue Zeitrechnung

Der Energie-Konzern beschließt Rumpfgeschäftsjahr. Hautversammlung soll Aktienrückkauf genehmigen.

Essen - Der Aufsichtsrat der aus der Fusion von RWE (alt) und VEW entstandenen neuen RWE AG hat am Dienstag den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1.Juli bis 31.Dezember 2000 festgestellt. Dieser weist einen Jahresüberschuss von 927 Millionen Euro aus.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 7. Juni 2001 vor, auch für das Rumpfgeschäftsjahr eine Dividende von einem Euro je Stammaktien Typ A und B und je Vorzugsaktie zu verteilen. Darüber hinaus sollen die Aktionäre mit einer Stammaktie Typ B die im Verschmelzungsvertrag vorgesehene Mehrdividende von 0,38 Euro erhalten.

Zehn Prozent eigene Aktien kaufen

Wie es weiter in einer Ad-hoc-Mitteilung heißt, wird RWE bis zu 6,15 Prozent ihrer Beteiligung von 56,15 Prozent an der Heidelberger Druckmaschinen AG veräußern. RWE wird sich die Aktien zunächst von anderen Großaktionären über eine Wertpapierleihe beschaffen.

Damit soll der Streubesitz der Heidelberger Druckmaschinen-Aktie von derzeitig unter 20 Prozent deutlich erhöht werden. Angesichts künftig veränderter Index-Regeln sei damit der Verbleib der Aktie in wesentlichen deutschen Aktien-Indizes sichergestellt. Zugleichzeitig steigere eine erhöhte Liquidität im Börsenhandel die Attraktivität der Aktie.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, RWE-Aktien gleich welcher Gattung im Umfang von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu erwerben. Die im Besitz der RWE Power AG befindlichen 7.595.000 Stück Stammaktien Typ A werden auf die Ermächtigung zum Rückkauf angerechnet.

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