BHF-Bank Es geht aufwärts

Das Geldhaus hat die Holzmann-Krise inzwischen gut verdaut und verkündet ein Rekordergebnis.

Frankfurt am Main - Die BHF-Bank hat die Holzmann-Krise inzwischen gut verdaut. Das zum niederländischen Finanzkonzern ING gehörende Institut erzielte 2000 nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis. Bei deutlichen Ertragssteigerungen, einem moderaten Anstieg der Kosten und einer niedrigeren Kreditrisikovorsorge erreichte das Betriebsergebnis nach vorläufigen Zahlen 339 Millionen Euro (661 Millionen Mark), fast 75 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

Im Geschäftsjahr 1999 hatte das Engagement beim angeschlagenen Holzmann-Konzern das Ergebnis des Instituts noch stark belastet. Das Betriebsergebnis war damals um rund 14 Prozent auf etwa 194 Millionen Euro gesunken.

Einschließlich Veräußerungsgewinnen stieg das Ergebnis vor Steuern im Konzern im vergangenen Jahr um 92 Prozent auf 515 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern hat sich mit 28,8 Prozent nahezu verdoppelt. Die Aktionäre sollen eine Bardividende von 1,04 Euro je Aktie sowie eine Sonderdividende von 2,58 Euro je Aktie erhalten.

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