Telekom-Konzerne Gemeinsam stärker

Ihre Zusammenarbeit beim Aufbau der UMTS-Netze soll Milliarden sparen.

Düsseldorf - Die Telekom-Konzerne, die bei der Versteigerung der sechs deutschen UMTS-Mobilfunklizenzen im vergangenen Jahr zum Zuge gekommen sind, wollen einem Zeitungsbericht zufolge beim Aufbau der Funknetze zusammenarbeiten und dadurch Milliardenkosten einsparen.

Die Unternehmen hätten bereits in ersten Gesprächen mit der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation ausgelotet, wie man zusammenarbeiten könne, ohne die Lizenzauflagen zu verletzen, berichtete das "Handelsblatt" in seiner Montagausgabe. Ein Sprecher der Behörde habe dies auf Anfrage bestätigt, hieß es.

Durch eine Kooperation beim Aufbau der Netze könnten die Konkurrenten 20 bis 40 Prozent der Kosten sparen, was bei geschätzten Kosten von jeweils fünf Milliarden Euro pro Anbieter Einsparungen von bis zu zwei Milliarden Euro bedeuten könne.

Im vergangenen Jahr hatten die Deutsche Telekom, Mannesmann, Viag Interkom, E-Plus KPN, Telefonica/Sonera sowie Mobilcom/France Telecom jeweils eine der Lizenzen für je rund 16,5 Milliarden Mark ersteigert.

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