McDonald's Bürger wollen keine Burger mehr

Der Rinderwahnsinn macht auch der Fast-Food-Kette in Europa schwer zu schaffen. Die Folge sind Umsatzeinbußen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien die Umsätze in Europa im November nach Angaben des Konzerns um elf Prozent zurückgegangen, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Online-Ausgabe.

Gleichzeitig sei der weltweite Umsatz um vier Prozent gestiegen. Analysten führten die Einbußen auf die Angst der europäischen Verbraucher vor BSE-infiziertem Rindfleisch zurück.

Eine McDonald's-Sprecherin räumte gegenüber der Zeitung ein, es habe Anfragen besorgter Kunden in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien gegeben. Sie wollte jedoch keine Angaben zu den Verkaufszahlen für die einzelnen Länder machen. Der Sprecherin zufolge kann McDonald's die Herkunft des verwendeten Fleisches zurückverfolgen.

Auch der Konkurrent Burger King vermeldete eine "leichte Veränderung" im Europageschäft. In erster Linie sei die Nachfrage nach Hühnerfleisch gestiegen. Allerdings könnte diese Entwicklung auch auf die verstärkte Werbung für diese Produkte zurückzuführen sein, hieß es bei Burger King.