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Von Thüringen bis Bremen: So lange wird in Ihrem Bundesland gearbeitet

Foto: Martin Schutt/ dpa

Thüringer arbeiten am längsten Ostdeutsche arbeiten zwei Wochen mehr pro Jahr als Westdeutsche

74 Stunden - so groß war im vergangenen Jahr der Arbeitszeit-Unterschied zwischen Ost und West. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Von mm-newsdesk
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Von Thüringen bis Bremen: So lange wird in Ihrem Bundesland gearbeitet

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Die Erwerbstätigen in Ostdeutschland arbeiten durchschnittlich noch immer knapp zwei Wochen länger als die in den alten Bundesländern. Im vergangenen Jahr waren es im Osten 1432 Stunden, im Westen 1358 - eine Differenz von 74 Arbeitsstunden, wie aus Daten des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder hervorgeht. Am längsten arbeiten demnach die Beschäftigten in Thüringen, am kürzesten die Bremer.

Die Arbeitszeitforscherin Susanne Wanger vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nannte in der "Thüringer Allgemeinen" (Montag) zwei Ursachen. Ostdeutsche seien eher in Vollzeit beschäftigt. Und sie hätten wegen der geringen Tarifbindung der Betriebe im Osten "höhere Wochenarbeitszeiten und niedrigere Urlaubsansprüche".

Der Ost-West-Abstand von etwa zwei Wochen besteht seit Jahren. Nach den im März vorgelegten Zahlen des Arbeitskreises arbeiten die Beschäftigten in Thüringen pro Jahr 1454 Stunden, es folgen Brandenburg (1445), Sachsen-Anhalt (1436), Sachsen (1432), Mecklenburg-Vorpommern (1429) und Berlin (1409).

Im Westen liegt Hamburg (1405) vorn, vor Bayern, Hessen und Schleswig Holstein. Bremen ist in diesem Ranking das Schlusslicht. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1371 Stunden.

la/dpa

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