Donnerstag, 17. Oktober 2019

Solarzellen Hanwha führt Q-Cells und SolarOne zusammen

Q-Cells: Auf die Pleite des Solarzellenherstellers folgte die Übernahme durch Hanwha - und nun die Fusion mit SolarOne

Nach der Pleite von Q-Cells übernahm der südkoreanische Hanwha-Konzern Produktion und Forschung des Solarzellenherstellers aus Bitterfeld. Nun führt Hanwha Q-Cells und SolarOne zusammen - und formt den größten Hersteller von Solarzellen weltweit. Hauptsitz ist Seoul, die Technologie-Sparte bleibt in Deutschland.

Seoul - SolarOne soll 100 Prozent der Q-Cells-Anteile vom alleinigen Anteilseigner Hanwha übernehmen. Der Wert des neuen Unternehmens liege bei rund 2 Milliarden US-Dollar. Die Fusion soll im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein.

Der einstige Weltmarktführer Q-Cells in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) war 2012 pleitegegangen. Der südkoreanische Hanwha-Konzern übernahm daraufhin Produktion und Forschung

Zuletzt hatte Q-Cells seine Kapazitäten ausgebaut und war nach eigenen Angaben wieder Europas größtes Solar-Unternehmen. Genaue Zahlen zu Umsatz und Gewinn wurden aber nicht veröffentlicht.

SolarOne produziert Solarzellen und -module in China und beschäftigt 7500 Mitarbeiter. Hauptsitz des neu geschaffenen Unternehmens soll Seoul in Südkorea sein, die Technologie-Sparte bleibt in Bitterfeld-Wolfen

la/dpa

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