Verkauf von Arm Holdings Softbank hofft auf 40-Milliarden-Deal

Der japanische Technologie-Investor Softbank steht vor dem Verkauf des britischen Chip-Designers Arm Holdings. Softbank-Chef Masayoshi Son hofft auf mehr als 40 Milliarden Dollar. Als Käufer wird Nvidia gehandelt.
Softbank-Chef Masayoshi Son: 40 Milliarden Liquidität wär schon ganz schön

Softbank-Chef Masayoshi Son: 40 Milliarden Liquidität wär schon ganz schön

Foto: AFP

Der Verkauf von Arm Holdings könnte schon Anfang kommender Woche besiegelt werden, berichtete das "Wall Street Journal" am Samstag unter Berufung auf Insider. Dabei werde Arm mit etwas mehr als 40 Milliarden Dollar bewertet. Bezahlt werden solle mit einem Mix aus Bargeld und Aktien. Der Verkaufserlös käme Softbank-Chef Masayoshi Son (63), der wegen zahlreicher Investments an den US-Börsen als "Wal der Nasdaq" gilt, sehr gelegen. Der weltgrößte Tech-Investor Softbank war bereits vor der Corona-Krise unter Druck geraten, unter anderem wegen teurer Fehlinvestitionen in Unternehmen wie den US-Konzern Wework.

Arm selbst stellte keine Computerchips her. Es vergibt vielmehr Lizenzen für die dahinter liegende Technologie. Diese kommt in nahezu allen mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets zum Einsatz. Es geht aber auch um Prozessoren für Autos und Datencenter-Dienstleistungen.

Nvidia wiederum ist bekannt für seine Grafik-Chips , die in Videospielen zum Einsatz kommen. Der Konzern ist aber auch in Bereichen wie der Künstlichen Intelligenz und selbstfahrenden Autos unterwegs.

Softbank hatte Arm im Jahr 2016 für 32 Milliarden Dollar gekauft. Nvidia wollte sich nicht zu den Informationen äußern. Bei Softbank und Arm war auf Reuters-Anfrage keine Stellungnahme erhältlich. 

la/dpa
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