Großhandelskonzern Aral-Vorständin wird neue Personalchefin von Metro

Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro will im Großhandelsgeschäft weiter wachsen. Der Konzern hat dazu Christiane Giesen als neue Personalchefin benannt, die vom Vorstand der BP-Tocher Aral in die Chefetage von Metro wechselt.
Die neue Metro-Personalchefin Christiane Giesen

Die neue Metro-Personalchefin Christiane Giesen

Foto: Paul Dudley / Aral

Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro bekommt eine neue Personalchefin. Ab dem 1. Dezember 2022 "oder früher" verantwortet Christiane Giesen (46) das Personalressort der Metro AG. Zugleich wird Giesen damit als Vorstandsmitglied auch Arbeitsdirektorin bei dem Düsseldorfer Handelskonzern, wie das Unternehmen am Montag mitteilte . Giesen übernehme damit eine "Aufgabe mit einem hohen operativen Fokus". Zunächst hatte die "Lebensmittel Zeitung"  darüber berichtet.

Giesen ist derzeit Vorstandsmitglied bei der Tankstellengesellschaft Aral, eine Tochter des Energieriesen BP mit Sitz in London. Dort leitet sie das europäische B2B-Geschäft mit Schnittstellenfunktion für das Convenience- und Logistikgeschäft. Die Managerin folgt damit auf Andrea Euenheim, die zum 31. März 2022 aus dem Vorstand ausgeschieden war.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Metro AG, Jürgen Steinemann, erläutert die Entscheidung mit der Umsetzung der Wachstumsstrategie des Unternehmens im Großhandelsgeschäft. "Dafür braucht es eine pragmatische und dicht an den Mitarbeitern ausgerichtete Führung. Christiane Giesen bringt mit ihren profunden Managementerfahrungen im operativen Geschäft ideale Voraussetzungen mit, um die Personalarbeit praxisorientiert und als Unterstützung des Geschäfts in den Ländern voranzutreiben." Giesen überzeuge durch ihre Transformations- und B2B-Erfahrung, ergänzte Metro-Vorstandschef Steffen Greubel.

Als Diplom-Betriebswirtin war Giesen seit 1998 bei BP, wo sie unterschiedliche kommerzielle Funktionen übernahm und bis jetzt das europäische Großhandelsgeschäft in sieben Ländern mit einem Umsatzvolumen von rund zehn Milliarden US-Dollar leitet.