Vom Netz in die Fläche Amazon plant große Einkaufszentren in den USA

Die Coronazeit hat dem Online-Shoppingriesen Amazon Milliardengewinne beschert. Diese will der Konzern nun zum Teil in Einkaufszentren mit knapp 3000 Quadratmeter Fläche investieren, berichtet das "Wall Street Journal".
Amazon-Buchladen in Seattle: In Kalifornien plant der Konzern nun auch deutlich größere stationäre Einkaufszentren

Amazon-Buchladen in Seattle: In Kalifornien plant der Konzern nun auch deutlich größere stationäre Einkaufszentren

Foto: AFP

Der Online-Shoppingriese Amazon will einem Medienbericht zufolge sein Online-Angebot stärker in den traditionellen Handel bringen. Geplant sei, mehrere große Läden in den USA zu eröffnen, meldete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Einige der Einkaufsgeschäfte, die bis zu 2800 Quadratmeter groß sein sollen, würden in den US-Bundesstaaten Ohio und Kalifornien entstehen. Amazon war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Der weltgrößte Onlinehändler betreibt bereits Läden - vor allem für Bücher und Lebensmittel - in mehreren US-Bundesstaaten. Der US-Konzern aus Seattle hat bisher vom Online-Boom profitiert, der durch die Corona-Krise noch mal beschleunigt wurde. Allerdings kaufen angesichts der fortschreitenden Impfkampagnen inzwischen wieder mehr US-Amerikanerin herkömmlichen Geschäften ein - und auch hier will Amazon die Konkurrenz verdrängen.

la/reuters
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