Christoph Rottwilm

Newsletter "Der Tag" Der Tag mit dem ultracoolen Logistikunternehmer

Liebe Leserin, lieber Leser,

jeden Abend fassen wir die wichtigsten Wirtschaftsnews des Tages zusammen. Heute mit Transporttemperaturen weit unter null, Autos unter Strom und Versicherungen unter Druck.

"Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, diese Pandemie zu beenden" - Joachim Kuhn (56) hat allen Grund, stolz zu sein: Seine Firma Va-Q-Tec ist spezialisiert auf den Transport von Tiefgekühltem. Da gibt es momentan viel zu tun. Allein der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer, der in immer mehr Ländern zugelassen und inzwischen auch in der EU und Deutschland verwendet wird, erfordert Reisetemperaturen von minus 70 Grad Celsius.

Mit mehreren Dutzend Logistikzentren rund um die Welt, in denen die Tiefkühl-Transportbehälter von Va-Q-Tec auf Einsätze warten, ist das Unternehmen also gut im Geschäft. 70 Millionen Euro Umsatz peilt CEO Kuhn gemeinsam mit Co-Gründer und Innovationschef Roland Caps (64) in diesem Jahr an, im kommenden sollen es mehr als 100 Millionen werden.

Die Börse nimmt schon ganz andere Wachstumssprünge vorweg: Um mehr als 200 Prozent lag der Kurs 2020 zeitweise bereits im Plus, bis es zuletzt wieder ein wenig abwärts ging. Va-Q-Tec-Chef Kuhn jedoch weiß schon, wie er die Erwartungen auch nach der Corona-Krise erfüllen will: Er hat bereits das nächste Megathema im Blick .

"Tolles Gefühl": Va-Q-Tec-Gründer und CEO Joachim Kuhn auf einer Kühlbox seines Unternehmens

"Tolles Gefühl": Va-Q-Tec-Gründer und CEO Joachim Kuhn auf einer Kühlbox seines Unternehmens

Foto: Va-Q-Tec / DPA

Die Wirtschaftsnews des Tages:

Was heute sonst noch wichtig war:

Meine Empfehlung für den Abend:

Neue Gefahren: Die Lebensversicherer geraten durch die Corona-Krise unter zusätzlichen Druck

Neue Gefahren: Die Lebensversicherer geraten durch die Corona-Krise unter zusätzlichen Druck

Foto: Jens Büttner/ dpa
  • Deutschland ist ein Land der Lebensversicherten, das ist lange bekannt. Wer sich allerdings anschaut, welches Bild der oberste Versicherte des Landes von der Assekuranz-Branche zeichnet, dem kann um die Millionen Policenbesitzer angst und bange werden. Dass die Allianz und andere Versicherer unter niedrigen Zinsen leiden, ist nicht neu. Wie Axel Kleinlein, Chef des Versichertenbundes BdV, jedoch ausführt, bringt die Corona-Krise noch einmal neue Gefahren für das Geschäft mit sich – und damit auch für die Versicherungskunden, die auf eine auskömmliche Altersvorsorge hoffen. 2021, so Kleinlein ein wenig überspitzt, drohe zum Jahr der Zombieversicherer zu werden. Warum? Das hat der fachkundige Verbraucherschützer hier für Sie aufgeschrieben.

Beste Grüße, Ihr Christoph Rottwilm

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