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Oliver Hollenstein

Der Mittwoch im Überblick Das 0,2-Prozentpunkte-Beben und die Jünger der Chilischote

Liebe Leserin, lieber Leser,

jeden Abend fassen wir die wichtigsten Wirtschaftsnews des Tages zusammen. Heute mit dem Beben der US-Börsen, einem Inhaberwechsel bei der Lufthansa und einem Ausflug in die Kryptometropole Lissabon.

Es war ein regelrechter Ausverkauf: Kurz nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten gestern Nachmittag brachen die Indizes an der Wall Street ein – und auch der deutsche Leitindex Dax. Der Grund: die neuesten Daten zu den Verbraucherpreisen in den USA. Die Inflation war allerdings sogar leicht von 8,5 auf 8,3 Prozent gesunken. Eigentlich eine gute Nachricht, könnte man meinen. Was war passiert?

Das, was an Börsen so oft geschieht: Die Zahlen widersprachen den Erwartungen vieler Anleger. Vordergründig war es nur ein Unterschied von 0,2 Prozentpunkten. Analysten hatten erwartet, dass die Inflation etwas stärker auf 8,1 Prozent zurückgeht. Doch an der Wall Street hatten viele Investoren gehofft, dass die Notenbank angesichts der neuen Zahlen ihren strikten Kurs der massiven Zinserhöhungen aufgeben könnte. Diese Hoffnung schwand urplötzlich.

Warum Anleger auf eine moderatere Zinspolitik spekuliert hatten und welche Zahl viele Investoren verunsichert, haben unsere Kollegen Marleen Gründel und Christian Schütte für Sie analysiert.

Angsteinflößend: Diesmal war es nicht das mutige "Fearless Girl", dass die Investoren erschreckte, sondern die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen

Angsteinflößend: Diesmal war es nicht das mutige "Fearless Girl", dass die Investoren erschreckte, sondern die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen

Foto: ANGELA WEISS / AFP

Die Wirtschaftsnews des Tages:

Was uns sonst noch beschäftigt hat:

Klare Ansage: Kristalina Georgiewa, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF)

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Foto: DPA

Unsere Empfehlung für den Abend:

Alles im Blick: Der selbst ernannte Chef der Kryptocommunity, Bruno Miranda, fehlt auf keinem Event seiner Gefolgschaft

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Foto: Jewgeni Roppel für manager magazin
  • Im Namen der Chilischote: Versteckt über den Dächern von Lissabon trifft sich die Kryptocommunity jeden Mittwochabend im "Secret Garden". Die wild bepflanzte Bar macht ihrem Namen alle Ehre: Von der Straße aus ist die Location nicht zu erkennen; selbst wer weiß, wonach er suchen muss, übersieht den Eingang schnell. Die Mitglieder der Community tragen als Zeichen ihrer Zugehörigkeit Ketten mit kleinen Chilischoten um den Hals. Der Kryptocrash hat viele Privatanleger enorme Summen gekostet und den Hype erst einmal gedämpft. Doch hier herrscht Aufbruchstimmung. Man spricht, in der Hoffnung auf baldigen Frühling, vom "Kryptowinter“. Lissabon soll die Hauptstadt für das Comeback des europäischen Kryptouniversums werden. Unsere Kollegin Hannah Steinharter hat sich vor Ort umgeschaut. 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Ihr Oliver Hollenstein

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