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Oliver Hollenstein

Der Freitag im Überblick Zukunftssorgen und Entscheidungsprofis

Liebe Leserin, lieber Leser,

jeden Abend fassen wir die wichtigsten Wirtschaftsnews des Tages zusammen. Heute mit düsteren Aussichten für die deutsche Wirtschaft, dem mächtigsten Mann der Welt und der Frage, wie Führungskräfte durch die Multikrise kommen.

Wie ernst steht es um die deutsche Wirtschaft? Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in dieser Woche seine jüngsten Prognosen für 2023 veröffentlicht – und die waren bitter für Deutschland. Der IWF erwartet eine Rezession, ein Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent. Nur einer großen Volkswirtschaft wird es im kommenden Jahr wohl noch schlechter ergehen: Russland.

Der Gesundheitszustand der deutschen Wirtschaft bietet also Anlass zu ernster Sorge. Und bei genauerer Betrachtung geht das Problem noch tiefer: Deutschland steht nicht nur eine Rezession bevor, sondern ein Bruch der alten Wirtschaftsstrukturen. Wie tief der Bruch sein wird und worin die Zukunft der deutschen Volkswirtschaft liegen könnte, darüber hat Chefredakteur Sven Clausen mit unserem obersten Volkswirt Christian Schütte im wöchentlichen Podcast "Das Thema" diskutiert. Hören Sie doch mal rein!

Vom Strukturwandel bedroht: Stahlwerk in Peine

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Foto: Sebastian Kahnert / picture alliance / dpa

Die Wirtschaftsnews des Tages:

Die Personalie des Tages:

Leuchtet der Bundesregierung den wirtschaftlichen Weg: Ökonomin Monika Schnitzer

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Foto:

Peter Kneffel/ dpa

Was uns sonst noch beschäftigt:

Mächtigster Mann der Welt: Präsident Xi Jinping

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Foto: Li Gang / dpa

Unsere Empfehlung für das Wochenende:

Im Universum verändert sich alles kontinuierlich: Elisa Resconi, eine der weltweit führende Neutrino-Astrophysikerinnen

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Foto:

Juli Eberle / TUM

  • Wie Führungskräfte durch Krisen kommen: "Nichtwissen ist unsere Normalität", sagt Elisa Resconi, Professorin an der Technischen Universität München und eine der weltweit führenden Astrophysikerinnen. "Wir Wissenschaftler können vielleicht 5 Prozent des Universums entschlüsseln. Die restlichen 95 Prozent definieren wir als dunkel. Wir haben keine Idee, was dort passiert." Unwissenheit wird auch für viele Managerinnen und Manager das neue Normal in einer Welt voller Krisenherde, in der Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit herrschen. Woher kommt die nächste Krise? Und wie wird sie sich auswirken? Was tun, wenn man vor lauter Komplexität nicht mehr weiterweiß? Unsere Kollegin Elisabeth Schönert hat sich auf die Suche begeben – und einen Dax-Chef, eine Spitzenphysikerin, einen Topheadhunter und einen Starcoach getroffen, die ihr verraten haben, wie sie trotzdem gute Entscheidungen treffen. 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Oliver Hollenstein

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