Führendes Wirtschaftsmedium manager magazin ab Juni 2022 mit neuer Chefredaktion

Sven Oliver Clausen übernimmt als alleiniger Chefredakteur und beruft Michael Freitag und Simone Salden in die Chefredaktion. Martin Noé scheidet Ende Mai nach 18 erfolgreichen Jahren aus der Chefredaktion aus und arbeitet zukünftig als Chefkorrespondent für das manager magazin.
Neue Chefredaktion ab Juni 2022: Chefredakteur Sven Clausen (Mitte), Stellvertreterin Simone Salden, Stellvertreter Michael Freitag.

Neue Chefredaktion ab Juni 2022: Chefredakteur Sven Clausen (Mitte), Stellvertreterin Simone Salden, Stellvertreter Michael Freitag.

Foto: Johannes Arlt für manager magazin

Sven Oliver Clausen (48) übernimmt als alleiniger Chefredakteur das manager magazin und ernennt ein Stellvertreterduo: Michael Freitag (52), seit 2004 beim manager magazin, wird stellvertretender Chefredakteur, und Simone Salden (43), seit 2019 stellvertretende Ressortleiterin Deutschland/Panorama beim Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL, wird stellvertretende Chefredakteurin. Martin Noé (61), seit 2018 gemeinsam mit Clausen Chefredakteur des manager magazins, zieht sich Ende Mai 2022 aus der bisherigen Doppelspitze zurück und arbeitet zukünftig als Chefkorrespondent für den Wirtschaftstitel aus der SPIEGEL-Gruppe.

Jennifer Lachman, Geschäftsführerin des manager magazin Verlags: "Unserer strategischen Fokussierung auf Digitalisierung und "Pay First" folgt nun eine neue personelle Aufstellung an der Redaktionsspitze. Sven Clausen wird die erfolgreiche Arbeit der Chefredaktion fortsetzen und mit seinem neuen Führungsteam die vielfältigen digitalen Angebote sowie die Print-Ausgabe konsequent weiterentwickeln. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm, Simone Salden und Michael Freitag. Seit 50 Jahren ist das manager magazin Leitmedium der deutschen Wirtschaft, mit 18 erfolgreichen Jahren in der Chefredaktion hat Martin Noé daran einen maßgeblichen Anteil. Er hat den Titel mit seiner journalistischen und investigativen Expertise geprägt und dazu beigetragen, dass das manager magazin die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten in den vergangenen Jahren steigern konnte. Ich danke ihm sehr und freue mich, dass uns seine Erfahrung in seiner neuen Rolle erhalten bleibt."

Sven Oliver Clausen: "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation. Das manager magazin begleitet und seziert diesen historischen Wandel mit seiner beispiellosen investigativen Kraft – ganz unserem Anspruch verpflichtet, die erste Quelle für deutschsprachige Wirtschaftsaufklärung zu sein. Damit werden wir dank unseres Vorwärtsdrangs ins Digitale künftig noch mehr Leserinnen und Leser erreichen. Ich freue mich, dass ich zwei exzellente Wirtschaftsjournalisten gewinnen konnte, mich auf diesem Weg zu begleiten. Michael Freitag ist einer der besten deutschen Investigativjournalisten, Simone Salden steht durch ihre Arbeit beim SPIEGEL nicht nur für ausgezeichneten Qualitätsjournalismus, sondern hat dort als Führungskraft zuletzt die Modernisierung und Digitalisierung des Angebots entscheidend vorangetrieben. Herzlich willkommen in der Chefredaktion des manager magazins. Mehr als drei Jahre durfte ich gemeinsam mit Martin Noé diese Redaktion mit so vielen herausragenden Kolleginnen und Kollegen leiten. Doppelspitzen gelten ja in der Wirtschaft mitunter als schwierig, für mich war es die reine Freude: vertrauensvoll und auch noch erfolgreich. Dafür möchte ich mich bei Martin herzlich bedanken. Unsere Leserinnen und Leser können sich freuen, dass sie jetzt wieder häufiger von ihm und seinen Recherchen lesen können."

Martin Noé: "Die lange Zeit in der Chefredaktion war und ist für mich erfüllend, die Zusammenarbeit mit Sven und der Redaktion ein Gewinn. Jetzt freue ich mich, wieder das zu tun, wofür ich einmal Journalist geworden bin: Geschichten zu schreiben.”

Sven Oliver Clausen kam Anfang 2014 als stellvertretender Chefredakteur zum manager magazin und ist seit Dezember 2018 Chefredakteur des Blattes. Der studierte Volkswirt und Absolvent der Kölner Journalistenschule begann seine journalistische Laufbahn als freier Journalist unter anderem für "Die Zeit" und das "Handelsblatt", bevor er in das Gründungsteam der "Financial Times Deutschland" (FTD) wechselte, wo er zunächst als Korrespondent in München, dann als Ressortleiter Finanzen in Frankfurt und später als Nachrichtenchef und leitender Redakteur für investigative Recherchen arbeitete. 2008 wurde er stellvertretender Chefredakteur der FTD, ab 2009 zusätzlich Mitglied des Chefredakteurskollegiums der Gruner+Jahr-Wirtschaftsmedien.

Michael Freitag absolvierte ein Studium der Volkswirtschaft und eine Ausbildung an der Kölner Journalistenschule. Er arbeitete als Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters, ab 1998 beim "Handelsblatt". Seit 2004 schreibt er für das manager magazin mit dem Schwerpunkt Unternehmensberichterstattung, seit 2016 als leitender Redakteur.

Simone Salden startete nach der Deutschen Journalistenschule als Online-Redakteurin bei faz.net, bevor sie 2006 als Korrespondentin für das Deutschland-Ressort ins Frankfurter SPIEGEL-Büro wechselte. Von 2014 bis 2019 schrieb sie für das Wirtschafts-Ressort, 2016 wechselte sie in die Hamburger SPIEGEL-Zentrale. Seit Mai 2019 ist sie stellvertretende Ressortleiterin im Ressort Deutschland/Panorama des Nachrichten-Magazins.

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