Christoph Rottwilm

Newsletter "Der Tag" Der Tag mit dem Millionär als Fondsmanager

Liebe Leserin, lieber Leser,

jeden Abend fassen wir die wichtigsten Wirtschaftsnews des Tages zusammen. Heute mit Tech-Outperformance um Längen, leeren Olympia-Rängen und würdevollen Abgängen.

Die US-Technologiebörse Nasdaq eilt seit vielen Monaten von Rekord zu Rekord, die Kurse von Branchengrößen wie Amazon, Apple, Microsoft oder Google - Pardon: Alphabet - steigen höher und höher (auch wenn es ausgerechnet heute an den Börsen mal deutlich abwärts ging). Da möchte wohl jeder gerne mitverdienen. Aber es stellt sich immer wieder die Gretchenfrage des Aktiengeschäfts: Welche Tech-Papiere sind jetzt die richtigen? Wo sind sie, die Amazons, Apples oder Googles von übermorgen?

Einer, der dazu etwas sagen kann, ist Jan Beckers. Der 38-Jährige ist mit Start-up-Investments reich geworden und betreibt jetzt seine eigene Aktienfondsfirma namens Bit Capital. Anlageschwerpunkt: Aussichtsreiche Firmen in der digitalen Wirtschaft. Weltweit.

"Für Investmententscheidungen nutzen wir neben den üblichen Analysen selbst entwickelte Softwaretools und Daten", sagt Beckers im Gespräch mit meiner Kollegin Christina Kyriasoglou. Und: "Unsere Herangehensweise hat bisher in all unseren Fonds dazu geführt, dass wir passive Indizes oder ETFs in der Performance weit hinter uns gelassen haben."

Wenn Sie sich also auf der Suche nach der nächsten Tech-Aktie für Ihr Depot ein wenig von Beckers inspirieren lassen wollen, lesen Sie am besten das vollständige Interview: "Für Fintech steht ein goldenes Jahrzehnt an"

"Haben passive Indizes oder ETFs weit hinter uns gelassen": Jan Beckers managt Tech-Aktienfonds

"Haben passive Indizes oder ETFs weit hinter uns gelassen": Jan Beckers managt Tech-Aktienfonds

Foto:

Jonas Friedrich

Die Wirtschaftsnews des Tages:

Was heute sonst noch wichtig war:

Meine Empfehlung für den Abend:

Alles eine Frage der Verweildauer: Prominente Abgänger Merkel und Löw

Alles eine Frage der Verweildauer: Prominente Abgänger Merkel und Löw

Foto: Michael Kappeler/ dpa
  • Für Leute an der Spitze ist es eine unangenehme und ebenso unausweichliche Frage: Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für den Abgang erreicht. Spitzenpolitiker, Topmanager, sie alle kommen irgendwann an diesen Punkt - doch manche merken es nicht. Dann kann es peinlich werden, wie zuletzt Jogi Löw eindrucksvoll gezeigt hat. Und Angela Merkel manövriert ohne Zweifel auch schon hart an der Grenze - mindestens. Unser Meinungsmacher Heiner Thorborg, einer der profiliertesten Personalberater Deutschlands, sagt: Der richtige Moment für den Abgang ist keine Frage des Alters, sondern der Verweildauer. Gewohnt pointiert hat Thorborg eine Art Mahnschrift verfasst: Wie Spitzenkräfte sich in Würde verabschieden.

Beste Grüße, Ihr Christoph Rottwilm

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