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Oliver Hollenstein

Der Montag im Überblick Grüne Kompromisse und echter Teamgeist

Liebe Leserin, lieber Leser,

jeden Abend fassen wir die wichtigsten Wirtschaftsnews des Tages zusammen. Heute mit drei Tipps für nachhaltige Anlagen, einer herzlichen Begrüßung für neue Mitarbeiter und der Frage, was eigentlich ein gutes Team ausmacht.

Immer mehr Anleger wollen mit ihrem Geld nicht nur Rendite erzielen, sondern auch Gutes bewirken – oder zumindest nichts Schlechtes. Wer allerdings wirklich nachhaltig investieren will, hat inzwischen die Qual der Wahl. Das Volumen der weltweit verfügbaren Investmentfonds mit Nachhaltigkeitslabel wuchs laut Ratingagentur Morningstar im Frühjahr dieses Jahres auf 2,9 Billionen Dollar. Die Global Sustainable Investment Alliance, die den Fokus auf deutlich größere Anlegerkreise erweitert, will zuletzt sogar ein weltweites Volumen von 35,3 Billionen Dollar an nachhaltigen Investments ermittelt haben.

Aber ist wirklich alles nachhaltig, was unter diesem Label verkauft wird? Wann ist grün drin, wenn grün draufsteht? Oder besser: Wie geht nachhaltiges Investieren richtig? Diesen Fragen ist unser Kollege Christoph Rottwilm nachgegangen. Dabei ist er auf Claudia Kruse gestoßen. Kruse, geboren in Wilhelmshaven, ist bei APG, dem zweitgrößten Versorgungsfonds Europas, für Investments unter der Chiffre ESG (für Environmental, Social und Governance) verantwortlich. Die Niederländer, die ein Gesamtvermögen von rund 576 Milliarden Euro verwalten, sind nicht nur ein Schwergewicht am globalen Anlagemarkt, sondern haben einen besonderen Anspruch: Sie halten sich für einen Vorreiter bei nachhaltigen Investments weltweit.

Wie behält Profi Kruse den Überblick im Nachhaltigkeitsdschungel? Ihr Ansatz ist komplex. Doch am Ende sind ihre Erkenntnisse auf drei einfache Regeln herunterzubrechen: Es geht nicht ohne Kompromisse. Nachhaltiges Investieren macht Arbeit. Und alles ist immer im Fluss. Was das für Sie und ihr Portfolio bedeutet, können Sie hier nachlesen. 

Grüne Frontfrau: Nachhaltigkeits-Chefin Claudia Kruse von APG

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Foto:

Maarten Kools für manager magazin

Die Wirtschaftsnews des Tages:

Was uns sonst noch beschäftigt hat:

Hohe Füllstände erwünscht: Anzeigen im Erdgasspeicher Wolfersberg, südöstlich von München

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Foto: Peter Kneffel / dpa

Unsere Empfehlung für den Abend:

"Wir sind in den letzten Monaten eine richtig geile Mannschaft geworden": Mittelfeld-Star Lina Magull über das deutsche Team

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Foto:

Sebastian Gollnow / dpa

  • So entsteht echter Teamgeist: Haben Sie das EM-Finale der Frauenfußballerinnen gesehen? Dann waren Sie in guter Gesellschaft. Fast 18 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben gestern Abend bei der unglücklichen Niederlage der Deutschen (inklusive des nicht gegebenen Handelfmeters) gegen die Engländerinnen mitgefiebert. Noch nie zuvor hat ein Frauenfußballspiel in Deutschland so viele Menschen vor den Fernseher (respektive das digitale Endgerät) gelockt. Ein wesentlicher Grund für die neue Begeisterung der Deutschen für Frauenfußball: das mitreißende deutsche Team, das sich gemeinsam mit Leidenschaft und Engagement ins Finale gekämpft hat. Wie schaffen es Führungskräfte, dass auch ihre Teams so für die gemeinsame Sache brennen? Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Harvard Business manager wissen es. 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Ihr Oliver Hollenstein

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