Susanne Klatten und Stefan Quandt

Ihr Vermögen verdanken Susanne Klatten und Stefan Quandt ihrem Vater Herbert Quandt (1910 bis 1982). Der war 1960 beim Münchener Autobauer BMW eingestiegen – ein überaus riskantes Manöver. Quandt stammte aus einer Tuchweberfamilie, die einst aus den Niederlanden nach Brandenburg zuwanderte. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gebot die Familie über ein Industriereich, zu dem etwa die AFA gehörte (die später als Varta firmierte) und ein großer Waffenbetrieb. Sippengründer Günther Quandt (1881 bis 1954) paktierte mit den Nationalsozialisten – Zwangsarbeiter inklusive. Die modernen Quandts gebieten über Autos, Karbon, Chemie, Logistik, Windkraft, Pharma, Solarenergie und – natürlich – Immobilien: Der Branchenmix der Geschwister ist so bunt wie bei kaum einer anderen Milliardärsfamilie. Weiß-blauer Goldbarren im Portfolio bleiben aber die 47 Prozent an BMW, die in guten Jahren mehr als eine Milliarde Euro Dividende abwerfen.

Wie sich die Hauptbeteiligung BMW an der Börse schlägt

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