Unsichtbarkeit ist für Andreas Seifert oberstes Gebot. Der Chef von XXXLutz zeigt sich nicht auf der Website seiner Möbelgruppe, geschweige denn gibt es Bilder von ihm in den Medien. Begegnet er Fotoreportern – etwa vor einem Gerichtstermin – hält er sich eine Mappe vors Gesicht.

Einladungen zu Branchentreffen schlägt Seifert aus. Ansprachen vor seinen Mitarbeitern meidet er. Interviewanfragen lehnt er kategorisch ab.

Im Spätsommer 2017 tritt der 64-Jährige doch einmal aus seinem Schatten. Er reist vom Firmensitz im oberösterreichischen Wels nach Hamburg und spricht mit dem manager magazin. Es fuchst Seifert, dass ihm der südafrikanische Skandalkonzern Steinhoff hohe dreistellige Millionenbeträge vorenthält. Er will klarstellen, wie sich die Dinge aus seiner Sicht verhalten.

Am Besprechungstisch sitzt ein Herr im korrekten Anzug, mit weißem Hemd und gedeckter Krawatte. Schlank, durchschnittlich groß, dunkles Haar. Bei einer zufälligen Begegnung würde man ihn kaum wiedererkennen.

Seifert spricht

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