Als Peter Mertens (58) im März 2018 vom Automobil-Salon in Genf nach Deutschland fliegt, ahnt er nicht, dass sein Karriereende bei Audi kurz bevorsteht. "Ich hatte während der Reise Beschwerden und bat meine Assistentin, für mich einen Termin beim Werksmediziner zu machen." Gut ein Jahr zuvor hatte die VW-Tochter den Ingenieur für den Posten des Entwicklungschefs von Volvo abgeworben. Mertens sollte Audi wieder nach vorn bringen, nachdem vor ihm auch wegen des Dieselskandals vier Technikvorstände innerhalb von vier Jahren gehen mussten. Am nächsten Tag erhält Mertens einen Arzttermin – und die Diagnose: Hodenkrebs.

"Wenn ich das erzähle, bekomme ich jetzt noch schweißnasse Hände", sagt Mertens, während er in einem Frankfurter Hotel einen Schluck Tee nimmt. Heute lebt er mit seiner Familie in Südhessen, geheilt und zehn Kilogramm leichter. "Die Weißwurst bei Audi war mein Verderben", erzählt er und lacht.

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