manager magazin: Herr Maçães, die Welt scheint überall in Unordnung zu geraten. Wenn die Historiker einmal über 2018/19 schreiben werden, welche Krise werden sie dann in den Mittelpunkt stellen?

Bruno Maçães: Der Handelskonflikt zwischen den USA und China ist die zentrale Frage unserer Tage. Diesen Konflikt hat man nicht kommen sehen, und er betrifft alles. Nicht nur die Zukunft der USA und Chinas, auch das Wesen der globalen Ordnung und Europas Zukunft. Denn das exportorientierte Modell Deutschlands ist inzwischen das Modell Europas geworden. Spanien, Portugal, Dänemark, 21 der 28 EU-Mitglieder hatten einen Leistungsbilanzüberschuss. Manche dieser Überschüsse sind riesig. Wir sind also unglaublich abhängig vom Welthandelssystem.

Sie propagieren den Aufstieg eines neuen Superkontinents: Eurasien werde der Kern künftiger Ordnung. Warum?

Meine These ist, dass die Spaltung zwischen Europa und Asien die wahrscheinlich wichtigste Spaltung in der Menschheitsgeschichte gewesen ist. Heute integrieren

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