Kurz vor Weihnachten verströmt Siemens-Chef Joe Kaeser (62) Harmonie wie selten. Vorbei die Zeiten, als er öffentlich über eine Verlängerung seines Vertrags über Anfang 2021 hinaus spekulierte – und so die Autorität seines Stellvertreters und designierten Nachfolgers Roland Busch (55) untergrub.

Ob bei Investorenbesuchen oder einer von "Let's talk with Joe Kaeser" zu "& Roland Busch" erweiterten Mitarbeiterveranstaltung, Kaeser betont den Schulterschluss. Er fühle sich "schon als Teil eines Tandems", sagte er in einem gemeinsam mit Busch geführten SPIEGEL-Interview. Dem blieb wenig übrig, als beizupflichten: "Ich mich auch."

Auffällig ist, dass Kaeser gut fünf Wochen nicht twitterte, genau seit jenem 8. November, als er – ohne ihn zu nennen – über Elon Musk (49), Gründer des Siemens-Kunden Tesla, als "kiffenden Kollegen" herzog. Mehrere Aufseher hatten genug vom Dauerfeuer aus Kaesers Handy. Die Kritik: Er sei zu aktiv und äußere sich zu allzu vielen Themen.

Hatten etwa Räte ihn deshalb auch

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