Als Kuka-Chef stieg der Jurist und Betriebswirt Till Reuter (51) zu einem Star der deutschen Wirtschaft auf. Er galt als der Mann, der den ehemals biederen und hochdefizitären Augsburger Maschinenbauer zu einer Perle geformt hat. Er trieb Umsatz und Gewinne und positionierte die Firma geschickt als global begehrten Roboterhersteller und Inbegriff des Industrie-4.0-Zeitalters. Sogar Kanzlerin Angela Merkel schaute gern bei ihm vorbei, bis das Unternehmen 2016 zum Mondpreis von 4,5 Milliarden Euro an den Hausgerätehersteller Midea aus China verkauft wurde.

Gut zwei Jahre danach, im Dezember 2018, war auch für Till Reuter Schluss. Er gehe "mit Kuka im Herzen", inszenierte der PR-Crack einen regelrechten Märtyrerabschied. Dabei war es in Wahrheit eher ein Exit vor dem Exitus: Von Reuters großen Reden war schon damals wenig geblieben, und 2019 stürzte Kuka noch weiter ab. Im ersten Halbjahr schrumpfte die Marge vor Zinsen und Steuern um ein Drittel auf nur noch 3 Prozent.

Die Lobgesänge auf den

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