Um gleich mal zum Wesentlichen zu kommen: Jetzt wird es blutig. Und deshalb ist die Sache eigentlich auch gar nichts für einen ehemaligen Topmanager wie Hubertus von Grünberg, dessen Karriere sich zumeist auf höchstem Abstraktionsniveau abspielte. Sei es als Vordenker in Fragen guter Corporate Governance. Als Chef des Automobilzulieferers Conti. Oder als "Starkstromfritze" (O-Ton von Grünberg); fast ein Jahrzehnt lang führte der Mann den Verwaltungsrat des Siemens-Rivalen ABB.

Nun hat der 76-Jährige seine helle Freude, wenn in dem kleinen Operationssaal in Jena vier dünne Metallstäbe am Ende von schweren weißen Armen in einen Körper eindringen, um dort präzise ihr Werk an Niere oder Prostata zu verrichten.

Die Faszination für die Technik überdeckt das Martialische des Chirurgenhandwerks. Tatsächlich wird eine OP in dem Vorführraum beinahe zur sauberen Sache. Der Arzt steuert die Instrumente per Konsole, als wäre es ein Computerspiel, nur dass ihm statt Geballere das Geschehen im Körperinneren

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