Die Frage, wer bei Uniper bestimmt, begleitet das Düsseldorfer Kraftwerksunternehmen seit dessen Bestehen. Zunächst gehörte die Firma zum Eon-Konzern, der sie im September 2016 per Spin-off an die Börse brachte. Nur ein Jahr später heckte Chef Johannes Teyssen (60) mit der finnischen Fortum-Gruppe die Weitergabe des bei Eon verbliebenen Aktienpakets (knapp 47 Prozent) aus – über den Kopf der Uniper-Führung hinweg. 

Der Deal hinterließ tiefe Wunden, Freundschaften zerbrachen, Zerschlagungsszenarien machten die Runde. Das Uniper-Management blieb fortan misstrauisch und wehrte sich nach Leibeskräften gegen die Mehrheitsübernahme durch den neuen Eigner. 

Uniper und Fortum, das schien einfach nicht zu passen. Es gab gegenseitige Unterstellungen, Finten, emotionale Aufs und Abs – das Drehbuch für einen erfüllten Netflix-Serienabend. Nun zeichnet sich die letzte Episode ab. 

Haupteigner Fortum hat sich mit seinen Forderungen nach einem raschen Wechsel an der Aufsichtsratsspitze des Stromproduzenten

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