Knut Giesler (55), Bezirksleiter der IG Metall in NRW, erlebt gerade, was alles in knallharten Kapitalisten steckt: zum Beispiel eine softe Seite. Alexander Dibelius (60), Partner des Finanzinvestors CVC, etwa soll bei einem Besuch in Düsseldorf ungeahntes Verständnis für Arbeitnehmerbelange gezeigt haben. Auffallend geschmeidig verhielt sich wohl auch ein Vertreter des kanadischen Vermögensverwalters Brookfield bei einer Konsultation.

Dibelius und die Kanadier sind gut beraten, Stimmung bei Giesler zu machen. Ohne ihn geht nichts beim Verkauf der rund 15 Milliarden Euro teuren Aufzugssparte von Thyssenkrupp, um die die Investoren buhlen. Dibelius hat sich dazu mit dem finnischen Aufzugsbauer Kone zusammengetan, Brookfield mit dem Singapur-Fonds Temasek.

Formal ist Giesler keineswegs der mächtigste Arbeitnehmervertreter im Konzern. Er hat kein Mandat im Aufsichtsrat der Holding, der den Verkauf absegnen muss, sitzt lediglich im nicht involvierten Gremium der Tochter. Aber er kann vergleichsweise

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