Die bittere Wahrheit hat ThyssenKrupp-Chef Guido Kerkhoff (51) lange nicht erkennen wollen. Sogar den eigenen Aufsichtsrat ließ er auflaufen. Der hatte im Mai nach langer Diskussion über die Rettungsstrategie eigentlich entschieden, dass Kerkhoff für das letzte Prachtstück des Konzerns, die Aufzugssparte, parallel zum Börsengang auch den Verkauf prüfen solle. Kerkhoff dagegen verbreitete den Eindruck, dass neben einigen Portfolioretuschen lediglich ein Teilbörsengang der Vorzeigedivision nötig sei, um den wankenden Ruhrkoloss vor dem Umfallen zu bewahren.

Die mittlerweile vierte Gewinnwarnung seit Amtsantritt hat den Firmenchef jedoch mit den Realitäten vertraut gemacht: "Wir bereiten den Börsengang für Elevator vor, prüfen aber auch die vorliegenden Interessensbekundungen potenzieller Interessenten", lenkte er kürzlich ein.

Tatsächlich ist längst klar, dass Finanzinvestoren Kerkhoff ein Angebot unterbreiten werden, das er vielleicht nachverhandeln, aber nicht ablehnen kann. Für Private Equity

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