manager magazin: Herr Sattelberger, Sie sind Deutschlands bekanntester Feminist. Als Telekom-Vorstand haben Sie 2010 die 30-Prozent-Quote für Frauen in Führungspositionen eingeführt, nun bombardieren Sie als FDP-Abgeordneter die Bundesregierung mit Anfragen zum Mobbing in der Wissenschaftselite. Was treibt Sie?

Thomas Sattelberger: Mobbing kann einen Menschen zutiefst seelisch beeinträchtigen, seine Lebens- und Berufsperspektiven zerstören. Mobbing ist Spitze des Eisbergs schlechter Führungskultur. Oft abstoßend. Trotzdem müssen die Sachverhalte um Tat, Täter und Opfer mit sauberen rechtsstaatlichen Methoden geklärt werden. Als Manager habe ich schon vor zwanzig Jahren mit solchen Vorwürfen und Whistleblowing zu tun gehabt. In der Wirtschaft hat sich Schritt für Schritt ein zuverlässigeres System der Aufklärung und Begutachtung herausgebildet. Bei den großen außeruniversitären Forschungsinstituten existiert so etwas nicht oder nur rudimentär. 

Es geht um konkrete Vorfälle bei Max Planck,

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