Für einen gewöhnlichen Ruhestand ist Theo Waigel (80) ganz offenbar nicht so recht geschaffen. Der frühere Bundesfinanzminister und CSU-Vorsitzende hat sich in den vergangenen Jahren als Zuchtmeister verhaltensauffälliger Konzerne einen Namen gemacht. Zunächst als Monitor im Auftrag der US-Behörden bei der Aufarbeitung der Siemens-Korruptionsaffäre, bis heute als Complianceberater beim mit ähnlichen Dingen belasteten deutsch-französischen Luftfahrtkonzern Airbus. 

Seit Herbst vergangenen Jahres steht auch der Schweizer Finanzriese UBS auf seiner Kundenliste. Waigel soll der Bank helfen, den Streit mit den Pariser Steuerbehörden zu beenden. Im Februar 2019 hatte die 32. Kammer des Pariser Tribunal de Grande Instance die UBS wegen Geldwäsche und Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu Bußgeld- und Schadensersatzzahlungen von insgesamt 4,5 Milliarden Euro verurteilt. Die Bank sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt und hat die nächsthöhere Instanz angerufen. 

Das Urteil gilt als bisheriger

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