Die Leidensfähigkeit von Thomas Linemayr (58) kann man nur bewundern. De facto hat er als Tchibo-Chef kaum etwas zu bestimmen, und öffentlich auftreten darf er auch nur selten. Trotzdem hält der Österreicher seit Anfang 2017 standhaft durch. Er will sich den Tort sogar noch länger antun – sein Vertrag wird bis 2022 verlängert.

Immerhin kassiert Linemayr ein üppiges Schmerzensgeld: etwa 1,4 Millionen Euro per annum. Eine hübsche Summe für einen Manager, der nie zuvor ein Unternehmen lenkte, sondern lediglich Vertriebserfahrung bei der US-Tochter des Schokoladenherstellers Lindt & Sprüngli sammelte.

Seine Arbeitsanweisungen erhält der Pro-forma-CEO von Michael Herz (75). Obwohl er mit seinen Kindern nur rund 40 Prozent der Tchibo-Anteile hält (siehe Organigramm "Herzensangelegenheit"), steuert der Gesellschafter den Hamburger Kaffee- und Gebrauchsartikelkonzern bis in die tiefsten Niederungen des Alltagsgeschäfts. Der Patron kümmert sich um die Gestaltung der rund 1000 Filialen, er gibt Tipps

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