Rückblickend wirkt es wie ein schlechter Scherz. Es gab eine Zeit im Leben des Logistikunternehmers Klaus-Michael Kühne (82), da war er dankbar für jede Aktie von Hapag-Lloyd, die er nicht kaufen musste. 2008 hatte er angekündigt, mit 25 Prozent bei Deutschlands größter Reederei einzusteigen. Dann kam die Schifffahrtskrise, Kühne wurde mulmig und setzte durch, dass er nur 15 Prozent nehmen musste.

Inzwischen hat sich die Lage um 180 Grad gedreht. Kühne kauft und kauft bei Hapag-Lloyd – und ist damit in einen bizarren Machtkampf mit dem chilenischen Tycoon Andrónico Luksic Craig (65) geraten. Der Multiunternehmer – Banken, Bier, Rohstoffe und vieles mehr – ist führender Hapag-Aktionär, seit er dort die chilenische Reederei CSAV weitgehend eingebracht hat. Die Position will er unbedingt verteidigen. Auch er kauft zu.

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