Wie Krise geht, weiß Stephan Sturm (56) nur allzu gut. Vor etwas mehr als zehn Jahren steckte er schon einmal mittendrin. Nur wenige Wochen vor dem Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers hatte er für den Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius einen 5,6-Milliarden-Dollar-Deal eingefädelt. Gerade noch rechtzeitig hatte er es als damaliger Finanzchef geschafft, die nötige Kapitalerhöhung durchzuziehen, die Kreditlinien zu fixieren und ein großvolumiges Anleihepaket zu platzieren. 

Vom Zusammenbruch des Finanzsystems wurden Fresenius und Sturm jedoch trotzdem beinahe mitgerissen. Die hohe Schuldenlast rückte den Konzern ins Fadenkreuz von Hedgefonds und Shortsellern. Der Spielraum war eng, der Druck enorm. Um rund 50 Prozent brach der Kurs ein. 

In den ersten Wochen der Corona-Krise und des Lockdowns hat sich das Drama nun wiederholt. Wieder stürzte der Aktienkurs: bis Mitte März von 42 auf knapp über 24 Euro. Wieder geriet Fresenius ins Fadenkreuz von Spekulanten: Kapitalmarkthaie

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