manager magazin: Frau Zhuang, als Computerwissenschaftlerin und Professorin an der Uni Hannover erforschen Sie die Eigenschaften "künstlicher" Materialien nur mit Simulationsmodellen. Ist das nicht abschreckend abstrakt?

Xiaoying Zhuang: Ich denke, nein. Wir berechnen die Eigenschaften neuer Verbundwerkstoffe auf der Nanoebene, also in einem so kleinen räumlichen und zeitlichen Maßstab, dass man sie nicht mit Mikroskopen und Stoppuhren beobachten und dokumentieren könnte. Man kann neuartige Materialien nur verlässlich beschreiben, wenn man sie in allen Maßstabsebenen kennt.

Liefern Chemiker oder Physiker nicht handfestere Ergebnisse zu neuen Substanzen als Computersimulationen?

Unsere "künstlichen" Materialien sind keine Kunststoffe, sondern eine komplexe Kombination von synthetischen Trägersubstanzen, die etwa mit Carbon-Nanoröhrchen verschiedenster Größe, mit Graphen-Plättchen oder mit winzigen Kupferpartikeln versetzt wurden. Alle haben verschiedene mechanische oder thermische Eigenschaften,

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