Vor zwei Dekaden trafen bei Siemens erstmals zwei Manager aufeinander, die später ganz oben ankamen. Joe Kaeser (62) erkannte gleich das Blitzgescheite in Finanzmanager Michael Sen (51); die beiden wurden zu Weggefährten, stiegen fast im Tandem auf.

Nach Sens Ernennung zum Chef der Energiesparte indes sei das Verhältnis jäh abgestürzt, berichteten Insider bereits vor gut einer Woche. Die beiden hätten sich über ein Projekt zerstritten, das beide auf neue Höhen bringen sollte: die Abspaltung von Siemens Energy.

Nur wenige ahnten, was folgen würde. Der Streit war Teil eines Machtkampfs, der das Münchener Industrieimperium fast disruptiv verändern würde. Sen verlässt das Unternehmen ebenso wie sein Finanzvorstand Michael Patzak (54), Kaeser übergibt den Vorstandsvorsitz spätestens im Februar 2021 an seinen Stellvertreter Roland Busch (55).

Die Auseinandersetzungen um Energy hatten sich immer mehr mehr aufgeschaukelt. Sen wollte ein Unternehmen formen, das trotz der Dauerschwäche des Marktes für

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