Wenn Schleich-Chef Dirk Engehausen (54) seine kleinen Tierfiguren an der Wirklichkeit messen will, muss er nur aus dem Bürofenster schauen. Dort, auf der Wiese nebenan, äsen und grasen einige Schöpfungen aus seinem Sortiment im Original: Rehe, ein paar mehr Kühe. Von der Schleich-Zentrale, so viel ist mal sicher, geht für sie keine Gefahr aus: Das gräuliche Gebäude duckt sich am Rand eines abgelegenen Wohngebiets der Kleinstadt Schwäbisch Gmünd vorsichtig in die Landschaft. Innen grüßt Papa Schlumpf mit einem Willkommen-Schild in der Hand, daneben steht ein Einhorn.

Umso stärker sorgt Engehausen außerhalb dieser beschaulichen Welt für Alarmstimmung: Der frühere Marineoffizier ist in Rekordzeit in das Terrain viel größerer Konkurrenten wie Lego oder Playmobil vorgestoßen. Bis Ende des Jahres soll der Umsatz des Spezialisten für Plastiktierchen auf über 200 Millionen Euro steigen, fast eine Verdopplung in fünf Jahren. Und mit einem neuen Investor an Bord will Engehausen im gleichen Tempo weitermachen.

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