Klimawandel, Frauenrechte, Wasserverschmutzung. Seit seinem Abgang aus dem SAP-Vorstand Ende Februar äußerte sich Bernd Leukert (51) über alles, nur nicht über den Softwarekonzern. Björn Goerke (49), bis Anfang April CTO der Walldorfer, postete elegische Naturfotos. Robert Enslin (56) immerhin schrieb noch eine Abschiedshymne auf Europas größtes Techunternehmen, danach: Schweigen. Nach jeweils mehr als einem Vierteljahrhundert im Volleinsatz haben drei Topmanager SAP abrupt verlassen; und das nicht immer freiwillig.

Die Abgänge decken auf, was in dem Softwareunternehmen schon seit einigen Jahren schwelt: ein Kampf der Kulturen. Da ist die Fraktion der techverliebten Programmierer, zu der auch der langjährige Chefinnovator Leukert gezählt wurde. Und da ist die Fraktion der Vertriebler, der Wachstum über alles geht und die Innovationen gern zukauft. Diese Gruppe führt CEO Bill McDermott (57) persönlich an, und – die drei Abgänge zeigen es – die Verkäufer haben klar die Oberhand.

McDermott interpretiert

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