Für Olivier Brandicourt (63) kam das Angebot, zur Nummer eins des französischen Pharmagiganten Sanofi aufzusteigen, zu einem günstigen Zeitpunkt. Anfang 2015 stand der Arbeitgeber des Franzosen, der Chemie- und Pharmakonzern Bayer, so gut da wie seitdem nie mehr. Keine Dax-Adresse war zu diesem Zeitpunkt wertvoller, und der Mann, den die Leverkusener im Spätsommer 2013 vom US-Konkurrenten Pfizer abgeworben hatten, verkörperte als Chef der Pharmasparte die Erfolgsgeschichte.

Die heutigen Bayer-Bestseller, das Schlaganfallmedikament Xarelto und das Augenmittel Eylea, begannen unter der Ägide des Managers, der Tropenmedizin studiert hatte, gerade ihr Potenzial zu entfalten. Mut und Ehrgeiz schien Brandicourt in seiner knappen Amtszeit auch nachgewiesen zu haben: Kurz nach seinem Start bei Bayer hatte er dem US-Giganten Merck dessen Geschäft für rezeptfreie Markenmedikamente abgekauft – für 14 Milliarden Dollar und nach einer veritablen Bieterschlacht.

Seinen eigenen Marktwert jedenfalls hatte

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