Als die Deutsche Bank 2009 den Konkurrenten Sal. Oppenheim übernahm, hoffte der damalige CEO Josef Ackermann (71) auf einen guten Deal. Stattdessen handelte er sich und seinen Nachfolgern jede Menge Ärger ein – und einen Verlust in satt dreistelliger Millionenhöhe.

Sal. Oppenheim ist inzwischen abgewickelt. Für die Adelssippe hingegen, die die Privatbank einst runterrockte, gehen wieder ein paar Lichtlein an. Die Deutsche Bank hat sich an die Verwertung der letzten Assets der Affäre gemacht – und die gehen tatsächlich zum Teil an einige der ehemaligen Haupttäter.

So hat das Gestüt Schlenderhan in Quadrath-Ichendorf nahe Köln, der ruhmreichste Vollblutrennstall im Land, einen neuen Besitzer – den alten: Georg von Ullmann (65). Die Familie des Barons hat den Pferdebetrieb, zu dem ein Schlösschen, 154 Boxen und eine Trainingsbahn gehören, für einen mittleren einstelligen Millionenbetrag zurückgekauft. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Sal. Oppenheim hatte Ullmann versagt. Sein Gestüt hat er

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