Anja-Isabel Dotzenrath (53) sticht heraus aus der Managermasse, allein schon wegen ihrer Körpergröße: 1,80 Meter. Und ebenso inhaltlich: Die Düsseldorferin (im niederbergischen Mettmann geboren) steht gleich für drei Paradigmenwechsel im Traditionsunternehmen RWE (121 Jahre).

Als Chefin der neuen Sparte Erneuerbare Energien repräsentiert sie den Wandel vom Kohlekonzern zum Ökostromer; sie kann pro Jahr 1,5 Milliarden Euro ausgeben, etwa für Wind- und Sonnenprojekte. Zudem wird unter ihrer Regie die Führung deutlich weiblicher; der Frauenanteil im Renewables-Board liegt bei 50 Prozent, woanders im RWE-Reich dominieren Männer. Und: Dotzenrath muss, einmalig in der Energieszene, einen trilateralen Merger wuppen, mit Leuten von Eon, dem RWE-Spin-off Innogy, alles unter dem Dach von New RWE – "ein perfekter Sturm", sagt sie selbst: "Die kulturelle Integration ist mein persönliches Nummer-eins-Thema."

Der Vater, ein Ingenieur, wollte seinen Kindern die Leidenschaft für Naturwissenschaften vermitteln.

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