Für ihre Hartnäckigkeit ist die westfälische Unternehmer­familie Rethmann in sämtlichen Feilsch- und Handelshemisphären bekannt und gefürchtet. Das gilt – logisch – auch für ihre wichtigste Beteiligung, den mit deutlichem Abstand größten deutschen Müllentsorger Remondis (rund 7,5 Milliarden Euro Umsatz).

Mitte Juli untersagten die ­Kartellwächter dem Abfallgiganten die Übernahme des Recyclingsystems DSD, bekannt als „Grüner Punkt“. Behördenchef Andreas Mundt (59) fürchtete eine „erhebliche Behinderung des Wettbewerbs“ im Falle eines Zusammenschlusses, nachdem sogar Remondis-Insider anonym die Angst vor dem neuen Müllriesen geschürt hatten. 

Das konnten die Rethmänner nicht auf sich sitzen lassen. Zwei Wochen später beschritt die von Ludger Rethmann (53) geführte Firma den Klageweg. Remondis legte beim Oberlandesgericht Düsseldorf Beschwerde gegen das Bonner Veto ein. Nun zieht sich das Spektakel womöglich weitere Monate hin – und füllt die Adrenalinhaushalte der Beteiligten und die Konten

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