Wer erfahren möchte, wie der Weltkonzern Adidas mit seiner Marke Reebok umgeht, sollte in Herzogenaurach shoppen gehen, dem Heimatort der drei Streifen. Von Nürnberg die A3 hoch, hinter der Ausfahrt geradeaus, dann rechts in den Olympiaring. Da thront, rund und riesig, das Adidas Outlet Center.

Gleich gegenüber kauert ein flacher Blechkasten. Über dem Eingang: das Adidas-Logo. Links davon findet sich auch der rote Schriftzug von Reebok, halb verdeckt von einem frisch ergrünten Baum. Immerhin gibt's drinnen tatsächlich Sportsachen von Reebok zu kaufen, neben vielen, vielen von Adidas.

Reebok war einmal der drittgrößte Sportartikler weltweit – hinter Nike und Adidas. 2006 kaufte der damalige Adidas-Chef Herbert Hainer (64) die Marke für 3,1 Milliarden Euro. Seither erinnert sie an ein alterndes Talent, das sich ständig aufwärmt, es aber nie aufs Fußballfeld schafft. Der Deal war der größte Flop in Hainers 16 Jahren als Konzernchef.

Als Kasper Rorsted (57) Hainer im Herbst 2016 ablöste, gab er

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