Im Mai war Olaf Koch (49) noch voller Elan. Mit "Vollgas", ließ der Chef des Handelskonzerns Metro verlauten, wolle er die Supermarktkette Real an den Immobilieninvestor Redos aus Hamburg verkaufen. Dafür räumte er dem Interessenten zunächst zwölf Wochen für exklusive Gespräche ein. Ende Juli sollte der Verkauf erledigt sein.

Gut ein halbes Jahr später, kurz vor Weihnachten, ist Real noch immer nicht verkauft. Stattdessen ist der Ausgang des Projekts "Cartagena", benannt nach einer kolumbianischen Hafenstadt, offen wie die See. Nach mehreren Verlängerungen ist die Exklusivität für das Redos-Konsortium erloschen.

Ein zweiter Bieter, der längst aus dem Rennen zu sein schien, ist wieder an den Verhandlungstisch zurückgekehrt.

"X+bricks hat sich erneut bei Metro gemeldet und signalisiert, mit einem deutlich nachgebesserten Angebot auf unsere Anforderungen einzugehen", bestätigt ein Metro-Sprecher. Gleichzeitig werde man aber die Verhandlungen mit Redos weiterführen.

Kochs Schicksal ist eng mit

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