Osram-Chef Olaf Berlien (57) ist auffällig nah an den Mitarbeitern in jüngster Zeit. Alle paar Tage sendet er Videobotschaften, zeigt sich in den Werken, spricht seinen Leuten Mut zu, einen grünen Mundschutz unterm Kinn und die Hände in Gummihandschuhen: Zu Panik bestehe kein Anlass. "Osram ist stark genug, diese Probe zu bestehen."

Eigentlich sollte Berliens Rolle als Krisenmanager in München bald beendet sein. Der steirische Konkurrent AMS hat einen monatelangen Übernahmekampf gewonnen, die EU-Kommission wird den Deal voraussichtlich im Juni oder Juli freigeben, der äußerst ambitionierte AMS-Chef Alexander Everke (57) bekommt Zugriff auf 68 Prozent der Osram-Aktien. Berlien, so war es geplant, würde nach der kompletten Machtübernahme abtreten.

Doch die verzögert sich womöglich bis weit ins Jahr 2021. Berlien könnte bei Osram zum ewigen Olaf werden, und als Verlierer stünden ganz andere da: die finanzierenden Banken.

Alles hängt, wie so oft, am Geld. AMS-Chef Everke kann Osram nur voll eingliedern

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