Gewinnwarnungen bei der Münchener Lichtfirma Osram kommen wie Regenschauer im April. Man weiß nie, wann genau man nass wird, nur, dass es immer wieder passiert. Was Vorstandschef Olaf Berlien (56) allerdings Ende März und damit ein halbes Jahr vor Geschäftsjahresschluss ad hoc verkündete, offenbarte Prognoseschwächen bisher ungekannten Ausmaßes. Berlien meldete satte 40 Prozent des geplanten operativen Gewinns (Ebitda) ab; per saldo werden bis zum Ende des Geschäftsjahres 50 bis 150 Millionen Euro Cash aus dem Konzern abfließen. Ein Wolkenbruch – der Börsenwert krachte auf nur noch rund drei Milliarden Euro ein.

Nicht nur die Aktionäre waren schockiert, auch die US-Investoren Bain Capital und Carlyle traf es ins Mark. Die Häuser rechnen seit Wochen einen Erwerb von Osram durch, ein Übernahmeangebot galt bisher als hoch wahrscheinlich. Nun wackelt der Deal. "Das Vertrauen in den Investment- und in den Finanzierungscase ist erheblich gesunken", sagt ein beteiligter Investmentbanker.

Ein Scheitern

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