Kurz vor Weihnachten bekam die kölsche Posse um den Bauunternehmer Josef Esch (63), die Bankierssippe der von Oppenheims und ihre milliardenschweren Fonds ein ganz großes Publikum. Die ARD widmete ihr einen klamaukigen Fernsehfilm zur besten Sendezeit.

Laufen Skandale erst als Satiren im TV, sind sie meist vorbei. Nicht so das Oppenheim-Esch-Drama, dem mit Sal. Oppenheim eines der ehemals feinsten Bankhäuser im Land zum Opfer fiel. Auch zehn Jahre später wird noch prozessiert; und in einem Verfahren wittern einige Geprellte finale Genugtuung. Denn das, was geschädigte Fondszeichner seit eh und je behaupteten, halten sie nun für erwiesen: dass Esch und seine Bankiers ihre geschlossenen Immobilienfonds zuweilen wie eine Art Schneeballsystem betrieben.

Hintergrund ist ein Streit zwischen Ex-Gesellschaftern des Fonds "Köln Ossendorf Hürth I". Der hatte Ende der 90er Jahre für mehr als eine halbe Milliarde Mark zwei Filmstudios gebaut und an die Magic Media Company (MMC) vermietet. Beteiligt waren

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